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Sie und der Baum..

Einsam steht sie in einem park, vor einem Baum. Sehend und spürend die Blätter fallend.
um sie herum alles und nichts. Die Stille macht sie taub, der Lärm ist beruhigend. Die Blätter ihr zu Boden liegend, werden immer mehr und mehr. Bunt und farbenfroh.
Überall um sie herum.
Bis zum letzten Blatt hat sie gewartet und nun ist der Baum kahl, einsam und leer. Wie sie und ihr Leben!
Es ist dunkel und kälter geworden, sie beschließt zu gehen.
Doch plötzlich spürt sie etwas fesselndes. Die Äste des Baumes, sie drücken, kratzen bis sie blutet!
Die glaubt sie hat es verdient und genießt den Schmerz...

Am nächsten Morgen sucht sie einen neuen Baum... 

26.11.08 18:03


Wie die Blätter fallen...

Wie die Blätter fallen, so laufen ihre Tränen.
Einsam, verstummt, sitzt sie auf einer Bank. Von Kälte und lauten und doch leisen Motoren umgeben, spürt sie eisigen Wind durch ihre braunen Haare wehen.
Um sie herum nichts, doch in ihr eine wie wild durcheinander schreiene Menschenmenge, die ihren Wegweiser spielen wollen.
Sie sieht überall diese sarkastisch grinsenden Gesichter, die Heuchelei nur so herausprügelnd!
Zitternd versuchtsie von diesen traurigen Wahrheiten zu entkommen.
Sie flieht ins Nirgendwo. Ohne Anfang und ohne Ziel, einfach weg von diesem grauen Ort.
Wieder ein Windzug. Befreiend, oder einklemmend? Er wird stärker und stärker, doch sie will es nicht wagen die Augen zu schließen, denn dann hätte sie verloren.
Wild mit dem Winde ringend, um ihre Freiheit!
Ein letzter Windzug.
Und wie die Blätter fallen, so läuft auch ihr Blut!

26.11.08 17:54


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